Lohnmosterei

Nicht nur für Obstbauern, auch für Hobbygärtner und Kinder im Obstland ist sie die schönste Zeit im Jahr – die Ernte. Doch wohin nur mit all dem Obst, für das man keine Verwendung hat? Am besten zum Mosten in die Kelterei Sachsenobst bringen und dafür leckeren Saft mitnehmen.

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Wie funktioniert die Lohnmostherstellung?

1) Anliefern

Du lieferst dein erntereifes Obst in einer Sammelstelle oder direkt in der Kelterei Sachsenobst in Neugreußnig an.

2) Wiegen

Die angelieferte Früchte werden zunächst auf großen Obstwaagen eingewogen und die Menge verzeichnet.

3) Eintauschen

Nun hast du die Wahl, ob du das Obst direkt gegen unsere Saft- und Weinerzeugnisse eintauschen oder die gewünschte Menge Obst zum Ankaufspreis verkaufen möchtest. Beim Lohnmosttausch wird entsprechend dem geltenden Umtauschsatz ein Flaschen-Guthaben gebildet. Gegenwärtig entsprechen z.B. 100 Kilogramm Äpfeln etwa 60 Flaschen zu je 1,0 Liter.

4) Genießen!

Das errechnete Flaschen-Guthaben kannst du sofort in Anspruch nehmen oder über einen längeren Zeitraum in kleineren Teilmengen abholen. Dabei hast du freie Auswahl aus dem kompletten Sachsenobst-Sortiment von Fruchsäften über Bio-Säfte bis hin zu Fruchtglühweinen.

Obst bringt die Menschen zusammen

Im September ist bei Sachsenobst viel los: Autos mit Anhängern fahren auf den Hof der Kelterei, die Leute plaudern und scherzen, während sie auf Ihren Wiegeschein warten. Kinder toben über den Hof und staunen über die großen, mit Äpfeln gefüllten Silos. Eindeutig: Es ist Erntezeit in Döbeln und Umgebung – und das Lohnmosten seit jeher ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens am Muldeufer.

Tauschgeschäft mit Tradition

Bereits Anfang der 50er Jahre wird unter dem damaligen Besitzer Heinrich Hirschberger Most und Wein im Lohnmostverfahren produziert. 1991 übernimmt die Obstland Dürrweitzschen AG die Kelterei – 1993 erhalten wir unseren Namen Kelterei Sachsenobst. Gepresst wird bei uns nicht nur das Obst von den eigenen Plantagen, sondern auch das von umliegenden Streuobstwiesen. Nach wie vor bringen die Menschen aus der Region ihr Obst – allem voran Äpfel – zum Mosten zu uns in die Kelterei. Im Tausch gibt’s dafür Saft aus dem gesamten Sachsenobst-Sortiment zu günstigeren Preisen.

Kulturgut Streuobstwiese

Familien mit Obstgärten sind daher gefragt: Denn die Pflege von Streuobstwiesen und der Erhalt des alten Baumbestandes sind ein wichtiger Faktor für die Umwelt. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Ökosystemen Deutschlands, sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere, lassen seltene Wiesenblumen und Kräuter erblühen und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Landschaftsbildes. Dieser Verantwortung sind uns auch wir von Sachsenobst bewusst. Daher setzen wir uns aktiv für den Erhalt von Streuobstwiesen ein.

Die Mischung macht’s

Neben dem Umweltgedanken hat die Annahme von Streuobst für uns noch einen weiteren Hintergrund: Sie sichert die Rohware für einen geschmacklich intensiven und qualitativ hochwertigen Apfelsaft. Gerade alte Sorten aus heimischen Gärten und von Streuobstwiesen tragen durch ihre Vielfalt an Zucker und Säuregehalten zu einem besonderen Geschmack bei. Denn wir bei Sachsenobst wissen: Gerade diese Mischung macht‘s!

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